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über Filme, Zensur und Beeinflussung der Gessellschaft
"OUTBREAK - lautlose Killer" (1988) war ein Film, welcher damals in so manchem Kino ganz schön lange lief. Aber hast Du schon einmal etwas von dem Film "TOXIC SKIES" (2008) gehört? Nein? Das war auch kein so bekannter Film. Outbreak hat da mehr eingeschlagen. Die Story ist sehr ähnlich, trotzdem bleibt da ein Beigeschmack. Manchmal kommt es mir so vor, als ob man versucht, die Menschen mit Filmen zu beeinflussen.
Gewisse Filme erscheinen genau dann im Kino, als ob sie speziell für diese Zeit gemacht worden wären. PEARL HARBOUR (2001) beispielsweise kam genau passend zum zweiten Einmarsch im Irak in die Kinos. Die Liebesgeschichte mit dem angeblich so überraschenden Angriff - eine Legitimation für einen Präventiv-Krieg?
Sicher leide ich etwas an Paranoia. Trotzdem gibt es weitere Beispiele für Filme, die scheinbar passend für die US-Außenpolitik abgedreht wurden. Es ist der Zeitpunkt, wann welcher Film erscheint und wie ein solcher Film die öffentliche Meinung beeinflusst. Sicher kann das auch "Rainer Zufall" sein.
Unbedingt erwähnt werden muss da BLACK HAWK DOWN (2001), in welchem der Betrachter zu mehr Mitgefühl mit den Soldaten gebracht werden soll und TOP GUN (1986), welcher schon Mitte der 80er die Betrachter dazu brachte, sich bei der Army zu melden, um als ehrenhafter Held im Krieg sein Leben zu riskieren.
Diese Idee ist nicht neu
Ein besonders wirksames Instrument der Massenbeeinflussung ist der Film. Als modernes Massenmedium der Zeit spricht der Film über das Kino/DVDs/YouTube/PodCast
vor allem die Emotionen der Menschen an. Weit mehr als Presse oder Rundfunk
wurde der Film so zu einem idealen Mittel, Feindbilder zu erzeugen, Bewunderung und
Verehrung für das System und seine Führer zu erwecken.
"Auf
Betreiben des Propagandaministers Joseph Goebbels begann bereits unmittelbar
nach der Machtübernahme 1933 der Zugriff auf die Filmwirtschaft. Das betraf
zunächst die Filmproduktion: Eine strenge Zensur sorgte dafür,
dass nur noch vom Regime akzeptierte Filme zur Vorführung kamen.
Alle Filmschaffenden mussten überdies Mitglied in der neu geschaffenen
"Reichsfilmkammer" werden. Wer politisch nicht genehm war, ob als Schauspieler, Drehbuchautor oder Kameramann, wurde ausgeschlossen und erhielt Berufsverbot."
(Zweckentfremdet aus der Buchrezension zu: Ein Volk, ein Reich, ein Kino)
(10/2009)
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