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Krisen-Handbuch für Politiker


Krisen gibt es immer wieder. Doch anstatt zu mehr Vorsicht bringen uns Krisen nur immer weiter in ein System aus Korruption. Es werden Milliarden von Steuergeldern verschoben, wovon nur wenige Superreiche profitieren. Bezahlt werden Krisen aber immer von der Masse. Nebenbei werden das Volk schützende Sozialbarrieren eingerissen, weil es die Krise eben so erfordert. Von politischer Seite werden nebenbei gezielt verschiedene Karten ausgespielt (Links gegen Rechts, Arm gegen Reich, Arbeiter gegen Arbeitslose), die uns vom eigentlich wichtigen Geschehen ablenken sollen.

Es gibt aber immer wieder eines, was eingesetzt wird, wenn nichts mehr hilft: Krieg!
Diesen Plan verfolgt eigentlich jedes Land. Es scheint ein ungeschriebenes Handbuch für Krisen zu geben, an welches man sich da hält. Meist ist das Volk zu schwach, um das Handeln der Politiker zu stoppen. Selbst schockierende Videos reichen nicht aus, sich den Kampf vor Ort vorstellen zu können. 

Niemand wird den Krieg wollen, wenn er selbst am Boden liegt.
Politiker haben es leicht, betroffene Grimassen zu ziehen und von der Notwendigkeit zu sprechen, die einen Krieg unausweichlich erscheinen lassen. Deren Angehörige riskieren auch nicht ihr Leben. Fragt bitte die Angehörigen der gefallenen Soldaten. Ein verlogenes Spiel, welches da gespielt wird. Allein die Linke bezieht deutlich Stellung gegen Krieg. Weil der Schutz des Lebens für mich das Wichtigste ist, habe ich mich für die nächste Wahl festgelegt.

Bitte stoppt den Krieg! Morden ist ein unfeines Hobby. Stoppt den Scheiss! Es gibt genug sinnvolles, was getan werden kann: Auto waschen, Kehrwoche, Lohnsteuerjahresausgleich...

Terror als Terror-Bekämpfung funktioniert nicht.
Das könnt Ihr dem Gregor Gysi ruhig glauben. Unser heutiges internationales Auftreten bestimmt über den (innerdeutschen) Terror von morgen und übermorgen. Der große Diktator hat eine sehr gelungene Abschlussrede, aus welcher so mancher von Selbstzweifel verschonte Politiker noch etwas lernen könnte...

Wozu sind Kriege da?
Ich habs mir zwischenzeitlich erklären lassen (interessante These!):
Wie schafft man es, die Zahl der Soldaten zu verringern ohne dabei die Arbeitslosenzahlen zu ruinieren? - Mit Krieg. Dankbarer Nebeneffekt: Rüstungsboom: Rüstungswirtschaft bringt Einnahmen; Verwundete Soldaten müssen in Reha und in Therapie: Arbeitsplatzerhaltung für Psychotherapeuten etc. Krieg ruiniert ja nur die direkt teilhabenden Menschen.

Krieg hilft der Statistik - und damit auch den Menschen. Kollateralschaden bleibt. Schlussfolgerung: Die regierende Partei und das gemeine Volk sind zufrieden. Die Unzufriedenen sind aber meist tot. Die Toten interessieren bei der nächsten Wahl die regierenden Politiker nicht weiter. Maschinerie funktioniert.
GEGEN KRIEG UND VERDUMMUNG!
(04/2010)

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© Andy-Bayer

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